Forum | Gedichte / Autoren-Ecke
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Neueste 10 Beiträge
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Schatten des Mondes

der mond scheint zum fenster rein in dieser nacht.
ich lieg noch wach, es ist schon nach mitternacht.
im schummerlicht sehe ich ihre silhuette,
ich lieg nah bei ihr, doch wie an einer kette.
ihre decke ist von ihr gerutscht, ich kann ihre konturen sehn.
nur ein höschen trägt sie, mein gott, wie ist sie doch schön.
die lust in mir, sie ist endlos groß,
ich wär gern nah ihrem zarten schoß.
doch ich habe hemmungen sie zu berühren,
große angst, sie auf der stelle zu verführen.
das mondlicht, es hüllt sie in ein magisches licht.
wie geister schatten in ihrem d gesicht.
unschuldig und rein liegt sie da im schlaf.
ich fühle, ich bin der wolf und sie das schaf.
die haut ihres halses, sie leuchtet im mondlicht zart, fast wie samt.
ich berühr sie nicht, doch ich fühle zwischen ihr und mir ein festes band.
sie atmet schnell, ich täte gerne lesen ihre träume.
sie ist mir nah, doch uns trennen ganze weltenräume.
langsam strecke ich nach ihr meine hand,
ich berühren ihren busen nur ganz sanft.
sie schläft tief, ganz fest und doch scheint sie es zu spüren.
unruhig wird sie, doch ich wag nicht, sie einfach zu verführen.
sanft berühr ich ihren nippel mit den fingerspitzen,
sie sind so wunderschön, ich fange an zu schwitzen
im bläulichen licht betrachte ich ihren nabel, ihre schönen beine,
meine gedanken sind obszön, ich fühl mich wie ein rudel schweine.
ich gesteh, ich fühle längst, ich bin so sehr erregt,
spüre meine hand, die sich in die lenden legt.
meine hand umschließ ganz fest meinen schaft,
ich fühle den ersten tropfen meines lüstern saft.
die andre hand liegt auf ihrem schönen busen,
wie gern tät ich es mit ihr tun, mit ihr schmusen.
doch etwas scheint sie plötzlich zu stören,
meine hand, sie scheint sie nicht zu betören.
sie dreht sich um, rollt sich auf den bauch,
meine träume zerplatzen in unsichtbarem rauch.
endlos groß ist meine gier, meine intime lust,
doch wieder einmal lieg ich wach in tiefem frust.
ich nehm meine hand aus den lenden und decke sie ganz einfach zu.
leis flüster ich: "mein schatz, ich liebe dich und nun laß ich dich in ruh!"
Editiert am 04.05.10, 16:28
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magie des kusses

sie saßen gemeinsam auf einer bank in einem kleinen park. um sie herum war es herbstlich bunt. manchmal liefen leute an ihnen vorbei mit dicken mänteln die einen schneller, die anderen hatten mehr zeit. sie bekamen von alle dem nichts mit. sie sahen einander nur an. keiner von ihnen war frei, sie waren gebunden, fest vergeben in die hände anderer, die sie liebten. doch das knistern kam nicht nur von den blättern, die der wind über den boden fegte, es konnte auch niemand hören. nur sie beide. sie spürten den reiz ihres gegenübers, die lust nach der verbotenen frucht, nach der berührung, den kontakt, der den strom zwischen ihnen fließen läßt.
sie sagten nichts, doch sie verstanden sich. noch zögerten sie. nervös waren sie gedanken an das erste mal kamen in ihnen hoch. wie wird es sein nervosität ein kribbeln, strom unter der haut, er war deutlich zu spüren. nur sie sahen die funken sprühen, als sie sich langsam annäherten.
eine zarte berührung, ganz sanft, kaum spürbar tupften die beiden lippenpaare aneinander. nicht fest, nur ein zartes streicheln der feuerroten empfindlichen haut.
deutlich spüren sie den herzschlag. das druckvolle pumpen in ihren adern. wie eine kleine ewigkeit kommt es ihnen vor, bis sich die lippen plötzlich etwas öffnen. eine zungenspitze ertastet ihre lippen. fährt sanft um ihren mund herum. sie spüren den atem des anderen, fühlen die nähe ihrer lippen, die sich nicht berühren.
plötzlich begegnen sich zwei zungenspitzen. im sanften reigen sie umeinander, kommen sich gefühlvoll näher, liebkosen einander. sie bemerken nicht, wie sich ihre lippen vereinigen, erst ganz sanft, dann fester, wie sie aneinander reiben, sich öffnen und schließen, nacheinander schnappen, um sich nicht zu verlieren.
sie hören sanfte töne, die ihren verschmolzenen lippen entweichen, doch um sie herum erscheint es schemenhaft wie ein plötzlicher nebel. die erklimmen gemeinsam die wolken eines leidenschaftlichen himmels.
sie fühlen die nähe des anderen, die sie umschließenden arme und die hände, die unkontrolliert einander streicheln, sie fühlen ihr begehren unter dem druck ihrer lippen immer fordernder werden.
als sich ihre lippen lösen, langsam und voller sehnsucht voneinander entfernen, treffen sich wieder ihre blicke. die welt um sie herum wird wieder klar und ihre lippen formen sich zu einem lächeln. sie wissen, daß sie einander nicht gehören dürfen, doch dies kann ihnen jetzt niemand mehr nehmen: eine erinnerung, die erinnerung an den ersten gemeinsamen kuß.
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Spontaner Reim
Johann Wolfgang von Goethe befand sich in vornehmer Gesellschaft und wurde vom Sohn der Gastgeber angesprochen: "Hochverehrter Herr Geheimrat, auch wenn Sie Deutschlands Dichterfürst sind, möchte ich Ihnen dennoch die Wette anbieten, dass ich Ihnen zwei Wörter sagen kann, aus denen selbst Sie keinen Reim machen können."
Goethe antwortete: "Junger Mann, ich nehme diese Wette gerne an, nennen Sie mir die zwei Wörter, aus denen ich dann einen Reim erörter."
Der junge Mann antwortete: "Die zwei Wörter sind Haustürklingel und Mädchenbusen."
Nachdem Goethe sich einige Zeit zurückgezogen hatte, lieferte als Beweis dafür, dass er tatsächlich Deutschlands Dichterfürst sei.
Das Gedicht:
Die Haustürklingel an der Wand,
der Mädchenbusen in der Hand
sind beides Dinge wohlverwandt.
Denn, wenn man beide leis berührt,
man innen drinnen deutlich spürt,
dass unten draußen einer steht,
der sehnsuchtsvoll nach Einlass fleht...
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???
.... ...........................((_,»*¯*« »*¯*«,_))
..................((_,»*¯*« »*¯*«,_)) ((_,»*¯*« »*¯*«,_))
((_,»*¯*« »*¯*«,_)) ((_,»*¯*« »*¯*«,_)) ((_,»*¯*« »* ¯*«,_))
Suche nicht nach Schönheit; sie ist trügerisch.
Suche nicht nach Reichtum; er ist vergänglich.
Suche jemanden, der dich zum Lächeln bringt,
denn es braucht nur ein Lächeln,
um einen scheinbar dunklen Tag zu erhellen.
Finde denjenigen, der dein Herz zum Lächeln bringt.
((_,»*¯*« »*¯*«,_)) ((_,»*¯*« »*¯*«,_)) ((_,»*¯*« »*¯*«,_))
..............((_,»*¯*« »*¯*«,_)) ((_,»*¯*« »*¯*«,_))
............................((_,»*¯*« »*¯*«,_))
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Re: "Die Verführung" der Engel
damit schlägste du dich herum also Schnell oder gar nicht: das ist die entscheidene Frage für die, die vor der Wahl stehen. Es scheint das Brecht hat entschieden die schnelle Variant zu beschreiben um an Ende für ein sowohl als auch zu entscheiden: "Tue es aber schau der Engel nicht in die Augen damit seine Flügeln nicht brichst) Ich konnte Brecht nie leiden, denn ich bin Engländer (obwohl Berliner geworden! Antwort auf '"Die Verführung" der Engel'
von -noidem (41w), 24.01.10, 02:57 Uhr
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Geistergesang
Du bist am Ende,weißt nicht weiter,
tagelang versucht und doch gescheitert,
du hast es so oft versucht,
gescheitert,du hast geflucht,
du gehst die Straßen nun entlang,
und vernimmst einen zarten Gesang,
er führt dich zu einem großen Stein,
du bleibst stehn und beginnst zu weinen,
noch nie zuvor hast du sowas vernommen,
eine neue Zeit hat für dich begonnen,
du blickst den Felsen empor,
und siehst wer da singt zu deinem Ohr,
ein Mädchen von jungem Blut,
in dessen Körper die Schönheit ruht,
du gehst zu ihr hin und sprichst sie an,
fragst sie was sie dir hat angetan,
du bist verzaubert von ihrem Klang,
kennst auswendig das Lied,das sie eben noch sang,
langsam wird es dunkel,die Nacht bricht an,
du fragst dich warum nur du sie hören kannst,
ein weißes Kleid um den Körper geschlungen,
sie ist ein Geist und hat nur für dich gesungen,
doch nun muss sie es ist die letzte Sekunde,
ein Augenblick und sie war verschwunden.
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Eine besondere Zeit
Eine besondere Zeit
Freude lässt die Kinder strahlen und sie lachen,
über die Liebe, Geschenke und leckere Sachen.
Wir Erwachsenen haben wieder Freude am Schenken
und halten inne um an besondere Menschen zu denken.
Es ist jetzt draußen stiller, kälter und alles schneeweiß,
die Plätzchen sind viel zu lecker und der Punsch recht heiß.
Die Häuser sind geschmückt und so manche Kerze brennt,
es ist die schöne Vorweihnachtszeit – der Advent.
Ich wünsche Euch ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfeste,
im Kreis lieber Menschen und sonst auch nur das Allerbeste.
Ich wünschen Euch nur Erinnerungen ans Schöne das war,
und vor allen Dingen, Gesundheit, Glück und Frieden
fürs neue Jahr
FH 12/2009
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In der Küche
Die Küche die sei aufgeräumt - wovon doch jede Hausfrau träumt.
Wohlgeordnet steht es da - das ganze Kücheninventar.
Doch ist die Mutti mal zur Kur - es herrscht das Chaos - und das pur.
Denn wenn der Hausmann da regiert - die Ordnung schnell wird ruiniert.
Und kommt die Mami dann zurück - und freut sich auf ihr bestes Stück,
die teure Küche, die so schön - was muß sie dann zum Schrecken seh'n:
Das Geschirr - meist schon in Stücken - im Küchenschrank es füllt die Lücken.
So zwischen Zucker und Kakao - da war noch Platz - es paßt genau.
Die Töpfe, Pfannen - voller Dreck, von kaltem Fett und altem Speck.
Die Essenreste an der Decke - und auf den Fliesen braune Flecke.
So trifft die gute Frau der Schlag, der Hausarzt kommt am Donnerstag,
und stellt die Diagnose nur: "Die Dame muß sofort zur Kur !"
So schließt auch hier der Kreis des Lebens -
räume niemals auf - es ist vergebens.
Laß ruhig dem Chaos seinen Lauf - es rächt sich sonst - verlaß dich drauf !
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